Anwendung: Trittschallschutz / Schallschutz Siganorm

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Vorbereitung: Schallschutz Sigaflex

Vorbereitung Schallschutz SigaflexGrundsätzlich ist vor der Verarbeitung die statische Situation der Holzbalkendecke genau zu beachten. Dies gilt insbesondere dann, wenn das System SIGAFLEX bei einer Altbausanierung eingesetzt werden soll.

Die Rohdecke ist so vorzubereiten, dass ein Durchrieseln der Splittschüttung nicht möglich ist, d.h. Löcher und Fehlstellen sollen dauerhaft verschlossen werden. Empfindliche Leitungen wie u. a. Heizungs- und Sanitärrohrleitungen, die über die Rohdecke verlaufen müssen nach Vorschrift wärmeisoliert sein. Elektroleitungen müssen in einem Schutzrohr verlaufen, damit sichergestellt ist, dass diese nicht durch den Splitt beschädigt werden können. Das Größtkorn der Schüttung sollte nicht größer als ca. 1/3 der Einbauhöhe der Schüttung sein.

Um spätere Schallnebenwege zu verhindern, müssen entlang der Wände Randdämmstreifen verlegt werden.

Manuelle Verarbeitung des Trittschallschutz

Falls die Untersicht der Decke auf Sicht belassen werden soll, ist es ratsam, eine Kunststofffolie aufzulegen. Dies deshalb, um ein eventuelles Durchlaufen des Bindemittels zu verhindern. Der Splitt muss so auf die Rohdecke aufgebracht werden, dass sichergestellt ist, dass es zu keiner punktuellen Überbelastung der Decke kommt, d.h. auf keinen Fall das gesamte Schüttgut auf einer Stelle lagern! Eine gleichmäßige und waagerechte Verteilung des Splitts kann mittels Harke bzw. Rechen erfolgen. Anschließend kann mittels eines Holzbretts o.ä. die Schüttung etwas vorverdichtet werden.

Das Bindemittel SIGAFLEX wird mit Wasser verdünnt, bis eine gießfähige Konsistenz erreicht ist. Anschließend kann es mittels einer Airless-Spritze oder einer handelsüblichen Gießkanne mit Tülle so aufgebracht werden, dass die Splittschüttung gleichmäßig benetzt wird. Dabei ist zu beachten, dass aufgrund der dünnflüssigen Konsistenz eine relativ geringe Menge hierfür ausreichtVerarbeitung Trittschallschutz

Sigaflex Wartezeiten

Die Trocknung kann in der Regel unabhängig erfolgen. Die Splittschüttung, die Estrichmatte und der Estrich können in einem Zuge eingebaut werden.

Das Bindemittel SIGAFLEX ist auf Wasserbasis hergestellt worden. Die Abbindezeit ist somit von der Umgebungstemperatur Luftfeuchtigkeit sowie von der Luftbewegung abhängig.

Weitere Vorgehensweise

Die Schüttung kann sofort vorsichtig begangen werden, um eine Mineralfaser-Trittschallschutzmatte (z.B. G+H TF73 25/20) zu verlegen. Es entsteht keine Wartezeit!

Das System SIGAFLEX ist je nach Temperatur und rel. Luftfeuchtigkeit innerhalb weniger Tage vollends durchgetrocknet.

Auf die Matte wird anschließend der Estrich verlegt. Von besonderem Vorteil ist hier die zweifache Einsatzmöglichkeit der Estrichpumpe. Dies spart wertvolle Aufbauzeit.

Anstelle des Estrichs können auch andere Fußbodenverlegeplatten aufgebracht werden. Es empfiehlt es sich bei diesen Arbeiten nach dem rückwärts-vorwärts-rückwärts-Prinzip vorzugehen.Vorgehensweise Schallschutz


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