SIGAFLEX - Schallschutz / Trittschallschutz für Holzbalkendecken

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Das Problem Schallschutz bzw. Trittschallschutz

Trittschall LärmschutzHolzbalkendecken weisen einen ungenügenden Trittschallschutz auf. Bei Altbauten wirken sie wie Resonanzkörper. Der Trittschall wird in den darunter liegenden Räumen als störend empfunden - insbesondere dann, wenn harte Böden (z.B. Laminat, Fliesen, Parkett etc.) verlegt wurden. Um der Resonanzwirkung der Holzbalkendecke entgegenzuwirken, kann diese beschwert werden. Bisherige Systeme mit Betonplatten haben den Nachteil, dass Rohrleitungen oder Elektrokabel mühsam ausgespart werden müssen. Die Verwendung von losem Schüttgut ist wegen des hohen Gefahrenpotentials nicht erlaubt. So neigt z.B. Sand dazu, unter dem Estrich zu "wandern". Hohlräume können entstehen.

Die Idee gegen den Trittschall

Um eine deutliche Verbesserung des Trittschalls zu erlangen, muss die Holzbalkendecke ein höheres Gewicht bekommen. Dies geschieht durch eine Schüttung aus grobkörnigem Splitt auf die Rohdecke. Rohrleitungen und Elektrokabel können einfach auf der Decke verlegt werden. Sie werden von der Splittschüttung überdeckt.

Die Lösung für den Schallschutz

Trittschall WärmedämmungDamit die Steine des Splitts nicht zu wandern beginnen, werden sie dauerelastisch miteinander verklebt. Dies geschieht mit dem patentierten Trittschallschutz-System SIGAFLEX. Die Aufbringung kann nach Verteilen des Splitts mittels Gießkanne oder direkt bei Förderung in der Estrichpumpe geschehen. Das dünnflüssige Bindemittel durchdringt die Schüttung ausreichend und verklebt die einzelnen Körner untereinander und mit der Rohdecke. Dies bei maximaler Biegeweichheit. Neben der akustischen Verbesserung kann die Schüttung gleichzeitig die Funktion einer Ausgleichsschüttung übernehmen. Im Anschluss daran wird empfohlen, die Fläche mit Trittschallmatten auszulegen und den Estrichaufbau auszuführen. Praxiserfahrungen belegen, dass bei einer entsprechenden Materiallogistik der Einbau der Beschwerung innerhalb von vier bis fünf Minuten je Quadratmeter zu bewerkstelligen ist. Das Auslegen von Styroporplatten zum Ausgleich von Rohrleitungen benötig deutlich mehr Zeit. Anschließend wird die Schüttung planeben abgezogen.


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